12.04.2022

SFB wird zweimal 4. beim Bezirkspokalfinale in Crumstadt

 

Bezirksliga

 8 Sätze gewonnen, aber nicht einmal einen Punkt geholt, das kommt in Pokalspielen äußerst selten vor – der 1. Mannschaft ist dieses Kunststück im Halbfinale gegen den PPC 1946 Neu-Isenburg 2, der massiv von seiner Gefolgschaft gepusht wurde, gelungen.

Der Widersacher war wohl der am einfachsten zu bespielende der 3 möglichen, wäre, so die Wertung von Thomas Amstadt, durchaus zu bezwingen gewesen. Der Verlauf spiegelte dann jedoch den Verlauf der Meisterschaftsvorrunde 21/22 wider, als enge Matches verloren gingen, das Spielglück der Ersten nicht gerade hinterher lief. Wer unten steht … nicht nur im Tischtennis eine der Weisheiten, deren Aktualität offensichtlich nicht nachlässt.

Zunächst glich Herrmann im 1. Einzel zweimal einen Satzrückstand aus, um im finalen Durchgang mit 8:11 das Nachsehen zu haben. Im weiteren Verlauf kämpfte sich Amstadt nach einem 0:2 in die Partie zurück, Satz 5 ging mit 11:5 an seinen Gegner. Am nächsten an einen Punktgewinn heran kam Engel, der bei einer 2:1-Satzführung in Durchgang 4 gleich 2 Matchbälle liegen ließ. Getragen von einem vorentscheidenden 3:0-Vorsprung, ließ der PPC im Doppel nichts mehr anbrennen.

Bleibt das Fazit, dass man Teil einer fairen und spannenden Partie war, nicht deklassiert wurde, das Geschehen inmitten eines Tischtennis-Events fast ganz ohne Auflagen endlich mal wieder genießen konnte und sich erhobenen Hauptes aus dem Bezirksliga-Umfeld verabschieden konnte.

 

 

1. Kreisklasse

 Ebenso früh wie die Erste musste die 2. Vertretung die Segel streichen, auch wenn man ebenfalls den leichtesten Kontrahenten in der Vorschlussrunde zugelost bekam und trotz eines deutlichen 1:4 durchaus Chancen besaß.

Nach eigener Einschätzung konnte Suk nicht an seine zuletzt gezeigte Form anknüpfen. Das lag vor allem daran, dass sich in der Crumstädter Sporthalle eher 100 als 50 Personen aufhielten (unter ihnen der Ex-Bischofsheimer Stefan Eich, der sein Kreisliga-Team der KSG 1945 Georgenhausen erfolgreich unterstützte), als die Zweite den Spielort betrat – und nur ein geringer Prozentsatz Maske trug. Da bleibt zu hoffen, dass diese Veranstaltung nicht noch als Superspreader von sich reden macht. So unterschiedlich kann die Sichtweise sein (siehe 1. Mannschaft).

Zu zweit musste die Zweite dann doch nicht antreten, etwas mehr als 24 Stunden vor Spielbeginn erklärte sich Steffen Astheimer bereit, für den fehlenden Stamm(pokal)spieler Röthel in die Bresche zu springen. Dafür wurde er mit dem Status Brett 1 belohnt – ehrlicherweise entsprang diese Maßnahme eher taktischen Erwägungen. Astheimer hielt gut mit, kam mehrfach einem Satzgewinn nahe (8:11, 9:11, 11:13), hatte aber naturgemäß kaum Chancen auf einen Spielgewinn.

Die Begegnung eröffnet wurde von Suk, der der Niederräder Nachwuchshoffnung Kolic in 4 Sätzen unterlag. Im Anschluss zog Astheimer gegen Schumm den Kürzeren, McBriar blieb es vorbehalten, gegen Bemerburg auf 1:2 zu verkürzen.

Die Vorentscheidung fiel im Doppel, Suk/McBriar gewannen lediglich Satz 1, der Gegner stellte auf 3:1 und erhöhte schließlich auf 4:1.

Einen nicht unangebrachten Rüffel kassierte man kurz nach Spielende vom Oberschiedsrichter (‚wir sind nicht im Freibad‘) zudem, lediglich Astheimer war anhand seines Outfits als SFBler zu identifizieren.

 

tmb


08.04.22

Tischtennisabteilung der SFB bei Bezirkspokalendrunde gleich mit 2 Teams vertreten

 

BEZIRKSLIGA

Der bald wieder in der Bezirksklasse beheimateten 1. Mannschaft reichte sage und schreibe ein (Achtelfinal-) Sieg (4:1 gegen Schwanheim) im November, um sich für das final 4 in Crumstadt zu qualifizieren. Darüber hinaus profitierte sie von einem Freilos in Runde 1 und dem Verzicht des Viertelfinalgegners JSK Rodgau.

Am morgigen Samstag laufen ab 14.00 Uhr T.Amstadt, Herrmann und Engel auf, Gegner in der Vorschlussrunde wird der Ping Pong Club Neu-Isenburg 2 sein, im Finale würde der Sieger aus TTV Gräfenhausen / Schneppenhausen / Weiterstadt 1 v TV 1861 Bieber 2 warten.

 

1.KREISKLASSE

Die 2. Vertretung benötigte immerhin 4 Partien, um ebenso weit zu kommen. 3 Begegnungen standen noch auf Kreisebene auf dem Programm, am vergangenen Freitag wurden im Bezirkspokal-Viertelfinale, das ausnahmsweise, aufgrund der Corona-Umstände, vorab ausgetragen wurde, die Tischtennisfreunde 1965 Hähnlein 1 bezwungen. Parallelität zur Kreispokalrunde der letzten 8: man duellierte sich mit einem Gegner, der unter Wert geschlagen wurde und sich besser präsentierte, als ein 1:4 gemeinhin aussagt, die Zähler für die Zweite holten erneut Suk (2), Röthel und Suk/Röthel.

Suk und Röthel brachten ihre Farben, jeweils nach Verlust des ersten Satzes, mit 2:0 in Führung. McBriar hatte im Anschluss mit dreimal 9:11 das Nachsehen. Suk/Röthel ließen im folgenden Doppel zweimal den Satzausgleich ihrer Gegner zu, um sich letztlich mit 3:2 durch zu setzen. Dem erneut überzeugenden Suk, noch ungeschlagen in dieser Pokalsaison (7:0 Einzel), blieb es vorbehalten, den Siegpunkt zu holen.

Bei der Zweiten fand die Auslosung noch nicht statt, mögliche Halbfinalgegner sind der TTC 1939 Hainstadt 1, der TSV 1913/65 Ellenbach 2 und der TV Niederrad 2.

Die Voraussetzungen dafür sind alles andere als verheißungsvoll, für den fehlenden Röthel konnte noch kein Ersatz gefunden werden, vielmehr lagen, Stand früher Vormittag des Vortages, bereits 7 Absagen vor (Urlaub, Corona, dienstliche Verpflichtung, 18. Geburtstag eines nahen Angehörigen etc.).

Notfalls wird man zu zweit gegen Dreierteams auflaufen und könnte bei positivem Verlauf Geschichte schreiben.

 

tmb


09.03.22

SFB 2 sichert sich das Double beim 1. Tischtennisereignis auf Kreisebene im Jahr 2022

 

Nachdem die Punktspielsaison 2021/22 am 9.2. Corona-bedingt für beendet erklärt wurde, griff die vor der Spielzeit formulierte Regelung, dass es sowohl Auf- als auch Absteiger geben wird, sollten zumindest 50 % der Spiele absolviert worden sein. Dies war schon Ende November/Anfang Dezember mit Abschluss der Hinrunde der Fall.

Die Erste steigt demnach als Schlusslicht – lässt man das zurückgezogene Team aus Königstädten außer Acht – wieder in die Bezirksklasse ab (10. Liga von oben, 5. von unten), der Zweiten gelang, punkt- und spielgleich mit dem TTC Kelsterbach 1 (der gewonnene direkte Vergleich spielte keine Rolle), der Wiederaufstieg in die Kreisliga (11. von oben, 4. von unten), die mittlerweile unabsteigbare Dritte zog ein weiteres Mal, obgleich siegloser Tabellenletzter, den Kopf aus der Schlinge und verbleibt in der 1. Kreisklasse (12. von oben, 3. von unten). Der einzige Absteiger stand mit dem nicht antretenden FC Leeheim 2 bereits Anfang September fest.

 

Ebenfalls im Februar erhielten die beiden für die Kreispokalendrunde qualifizierten Teams der SFB, durchaus überraschend, eine Einladung für das final 4 in Crumstadt am 6.3.. Da stellte sich dem einen oder der anderen die Frage, ob man mit der Verkündung des Saisonendes nicht noch hätte warten können, im April und Mai hätten sich sicherlich noch etliche Termine angeboten – aber im Zweifelsfall sollte jegliches Risiko einer Ansteckung, gerade bei der beengten Anreise zu Auswärtspartien, vermieden werden.

 

In der Regel werden die Gegner von Runde zu Runde stärker, die Zweite machte diese Saison im Pokal eine gegensätzliche Erfahrung. Zunächst wurde, nach einem Freilos in Runde 1, die vermeintlich höchste Hürde bereits im Viertelfinale, nach Heimspieltausch an eigenen Tischen, in die Schranken verwiesen. An neutralen Platten im Ried baute sich dann vor 3 Tagen der verlustpunktfreie Spitzenreiter der Parallelgruppe aus dem Süden vor der Zweiten auf. Zu Beginn hielt Suk Nau, nach anfänglichen Schwierigkeiten, ungefährdet in 4 Sätzen nieder, Röthel unterlag Graf, trotz zweier Matchbälle, denkbar knapp im 5. Satz. Nach McBriars deutlicher 0:3-Niederlage gegen Seipel, gelang im Doppel der wohl spielentscheidende Zähler zum 2:2. Danach war die Zweite nicht mehr aufzuhalten. Zunächst stellten Suk gegen Graf und McBriar gegen Nau den 4:2-Sieg sicher, im Finale behielt man gegen den TTC Kelsterbach 1 in nur 47 Minuten die Oberhand. Beim klaren 4:0 wurde lediglich ein Satz abgegeben (Suk, Röthel, McBriar, Röthel/McBriar je 1:0).

Neben Pokal und Urkunde blieb der Eindruck, endlich mal wieder Tischtennis in vollen Zügen und einer weitgehend, aufgrund der weisen Entscheidung, die Wettbewerbe zeitlich zu entzerren, leeren Halle erlebt zu haben.

 

Nach dem man of the match day musste nicht lange gesucht werden. Keun Woong  Suk entschied alle 3 Einzel souverän für sich und konnte auch das vorentscheidende Doppel gegen Büttelborn, gemeinsam mit Röthel, für sich entscheiden.

 

Es hätte ein historischer Tag für die Tischtennisabteilung der Sportfreunde werden können, mit einem Finale zwischen Zweiter und Dritter, diese Möglichkeit wird sich wohl so schnell nicht wieder auftun. Gemäß Auslosung hätte es die Dritte in der Vorschlussrunde mit dem TTC Kelsterbach zu tun gehabt und wäre mit Sicherheit nicht gänzlich chancenlos gewesen. Mangels Masse musste man bedauerlicher Weise verzichten und konnte nicht von den beiden Freilosen in den Runden zuvor profitieren.

 

Nächster Schritt wird für die 2. Mannschaft die Bezirkspokalendrunde, erneut in Crumstadt, am 9. und 10.4. sein. Dann kommen die übrigen Teams aus Hessen-Süd dazu, der TV 1924 Gammelsbach 2 aus dem Odenwald, der TV Niederrad 2 aus Frankfurt, die Vertreter aus Darmstadt/Dieburg, Offenbach und Bergstraße müssen noch ermittelt werden.

 

Dort wird auch die Erste vertreten sein. Nach einem Freilos in Runde 1, schaltete man im Achtelfinale TuS Schwanheim 1 mit 4:1 aus, der Viertelfinalgegner JSK Rodgau 1 ebnete den Mannen um Skipper Eric Herrmann kampflos den Weg zur Endrunde. Die 3 kommenden Gegner stehen erst am kommenden Wochenende fest.

 

tmb