17.02.2020

1. Mannschaft benötigt nur noch maximal 3 Zähler aus 5 Spielen, um die Relegation fest zu zurren

 

 

 

SFB 1 (Bezirksklasse 5)

 

Die Erste befindet sich aktuell in einer 29-tätigen Karnevalspause, auch die Bezirkspokalendrunde, für die man sich nicht qualifizieren konnte, findet während der punktspielfreien Periode, am 7./8.3. in Rimbach, statt. Nächster Meisterschaftsgegner wird am 15.3. TuS Schwanheim 1 sein, da darf man sich schon einmal auf ein nicht alltägliches Gefecht einstellen, die Frankfurter Vorstädter sind mit dem einen oder anderen emotionalen Charakter besetzt.

 

Bei SKG Bauschheim 2 hatte die Erste am Freitag keinerlei Probleme, der Gegner, der schon seit Saisonbeginn eine personelle Wundertüte verkörpert, brachte in 4 Partien der Rückrunde bereits 11 Akteure an die Tische und war dieses Mal nicht in der Lage, ein vollständiges Team zu rekrutieren. Markus Engel war als Brett 5 zum Zuschauen verurteilt, punktete zweimal kampflos. Ansonsten hatten die Gäste nur mit dem ehemaligen Verbandsliga-Akteur Krämer Probleme, im Doppel konnten T.Amstadt/Javier noch einen 0:2-Satz-Rückstand drehen, in den Einzeln verloren sie jeweils mit 1:3. 

 

Für die weiteren Zähler zum klaren 9:2 sorgten Herrmann/Röthel, Amstadt, Javier, Herrmann, der in allen Sätzen einen Rückstand wettmachte, Rudari und Röthel.

 

Immer mehr nimmt die Relegationsteilnahme Konturen an, die beiden ‚Verfolger‘ aus Walldorf und Schwanheim unterlagen, 5 Spieltage vor Rundenende beträgt der Vorsprung auf Rang 3 mehr als stattliche 8 Zähler.

 

 

 

SFB 2 (Kreisliga)

 

Ein SFB-Akteur fragte vor Spielbeginn einen Gegenpart des TTC Mörfelden 1, ob es nicht, bei der personellen Konstellation und aufgrund des Tabellenstandes, auch ein B-Team getan hätte, um die Rückkehr an die Tabellenspitze zu ermöglichen. Der TTCler erklärte, dass man darüber nicht verfügt, die Leistungsstärke ab Position 7 deutlich nachlässt. Das ist ein Grund, warum man sich noch nicht entschieden hat, ob man einen möglichen sofortigen Wiederaufstieg in die Bezirksklasse in Angriff nehmen würde. Ein weiteres Argument ist das vergleichsweise hohe Durchschnittsalter, lediglich ein Aktiver hat das 50. Lebensjahr noch nicht vollendet, gleich 4 liegen bereits deutlich über 60. Gleich bei der Begrüßung brachte der Mannschaftsführer der Gastgeber zudem zum Ausdruck, dass man sich im neuen Domizil nie wohlfühlen wird – ein ehemaliger Bundesligist aus Mörfelden in einer Sporthalle in Walldorf, das geht in der Tat gar nicht.

 

Sportlich lief das Geschehen erwartungsgemäß, wenn sich ein Aufstiegskandidat mit einem Kellerkind duelliert. Die Doppelstädter entschieden sämtliche Doppel für sich und führten nach dem ersten Einzeldurchgang mit 6:3. Bis dahin wurden die Punkte in den Paarkreuzen geteilt, auf SFB-Seite behielten

 

Suk, Klarmann und R.Amstadt die Oberhand. Die Partie entschied der TTC letztlich mit 9:3 für sich. Für ein Kuriosum sorgte Schindler in seinem 2. Einzel gegen McBriar. Den  letzten Ballwechsel des 2.Satzes beendete er mit 3 Netzrollern am Stück. Eigentlich ein Unding, dass ihm dieser Punkt zugeschrieben wurde, da müsste eine alternative Regelung her, wie etwa 3 Ecken 1 Elfer oder eben 3 ‚Faule‘ am Stück – Punkt für den Gegner.

 

Derweil schwimmen der Zweiten die Klassenerhalts-Felle davon. Der Drittletzte, im Übrigen Erster der Rückrundentabelle, gewann erneut, der Rückstand zum Relegationsplatz beträgt nun schon 6 Minuszähler.

 

 

 

SFB 3 (1. Kreisklasse Nord) 

 

never change a winning team – dieser Grundsatz konnte für die 3. Mannschaft am vergangenen Montag im Heimspiel gegen RW Walldorf 2 nicht greifen. Zwar fehlten erneut, wie beim 1. Saisonsieg in Nauheim 3 Tage zuvor, Jung und Schnur, aber auch Pascali stand nicht zur Verfügung, 2 der 3 Stammkräfte mussten am Spieltag ersetzt werden. Nach den Doppeln hätte die Dritte in Führung liegen können, allerdings konnten R.Amstadt/Schaubach einen 10:5-Vorsprung in Satz 5 nicht ins Ziel bringen und vergaben Matchball 6 in der Verlängerung. Für einen Überraschungssieg sorgten Dorofeev/Astheimer, die ihrerseits einen Gewinnpunkt ihrer Widersacher abwehrten. Im weiteren Verlauf gaben sich die Gäste, die noch mit dem Aufstieg liebäugeln, nur noch eine Blöße. Schaubach demoralisierte seinen Kontrahenten, der sogar den Wechsel zu einer anderen Sportart (‚… Minigolf …‘) in Erwägung zog. Nach dem 2:4 ließen die Rot-Weißen keinen Zweifel mehr am Ausgang der Partie, obwohl das klare 2:9 etwas über den wahren Spielfilm hinwegtäuscht. In vielen Sätzen ging es eng zu, in 5 Spielen gar über die 5-Satz-Distanz, nur eines davon konnte siegreich gestaltet werden. Vor allem Mohr fehlte gegen Tron auch das berühmte letzte Quäntchen, gleich 4 Matchbälle blieben ungenutzt. Abteilungsleiter Robert Amstadt blickt den verbleibenden 5 Partien dennoch durchaus zuversichtlich entgegen, schließlich stehen bereits jetzt so viele Punkte zu Buche wie nach der kompletten Hinrunde – und Gegner sind unter anderem noch der Vor- und Drittletzte.

 

 

 

SFB 4 (3. Kreisklasse Nord)

 

Gegen eins der 3 Spitzenteams der Nordgruppe, SVA Königstädten 8, besaß die 4. Vertretung keine Siegchance. Die nur zu dritt angetretenen Gäste führten bereits nach den Doppeln und demonstrierten im Anschluss ihre Überlegenheit. Paula Finkenauer und Manfred Osterod hielten das Ergebnis in erträglichen Grenzen. Nach der 3. deutlichen Rückrundenniederlage – bei einem 9:1-Kantersieg – belegt die Vierte Rang 7 der Tabelle. Man deckt derzeit gerne den Mantel des Schweigens über die Geschehnisse, ein detaillierter Spielbericht lag erneut nicht vor.

 

Nächster Gegner, wiederum in eigener Halle, wird am 12.3. Schlusslicht SKG Walldorf 4 sein.

 

 

tmb


 

10.02.2020

1. Mannschaft verliert auch das 2. Kräftemessen mit dem Spitzenreiter, Dritte verschafft sich das lang ersehnte Erfolgserlebnis

 

 

 

SFB 1 (Bezirksklasse 5)

 

Die 5. Gruppe der Bezirksklasse präsentiert sich in dieser Saison als Dreiklassengesellschaft. 6 Teams kämpfen gegen den Abstieg, 2 bewegen sich jenseits von Gut und Böse, 2 weitere ziehen an der Tabellenspitze einsam ihre Kreise. Letztgenannte, die sich seit vergangenen Sommer auch eine Halle teilen, trafen am vergangenen Montag aufeinander und erneut hatte der verlustpunktfreie Tabellenführer die Nase vorne, ähnlich knapp wie in der Vorrunde - die erste Auseinandersetzung endete mit einem 9:5-Sieg des TTC Ginsheim 2, aber dennoch verdient mit 9:6. Während man sich in den Doppeln und den beiden ersten Paarkreuzen auf Augenhöhe bewegte, gab die Überlegenheit des TTC an den Positionen 5 und 6 den Ausschlag, in allen 4 Partien hatten Engel und Röthel mit 0:3 Sätzen das Nachsehen. Ein kurioses Ende nahm die Auseinandersetzung Javier gegen Schneider. Beim Stand von 9:10 in Satz 5 wehrte der SFB-Skipper einen Angriffsball seines Widersachers mit einer Art Lob – diesen Begriff gibt es eigentlich eher im artverwandten Tennis – ab, der nur deshalb nicht zum Spielende führte, da der Ball die Tischkante touchierte. Javier setzte sich schließlich dank seiner fast schon legendären Unnachgiebigkeit mit 13:11 durch. Zuvor punkteten T.Amstadt/Javier, der überzeugende Amstadt gleich zweimal vorne und Herrmann, danach nur noch Rudari.

 

Die Erste kann sich bereits 6 Spieltage vor Saisonende mit der Relegation auseinandersetzen, Spitzenreiter Ginsheim ist um 4 Zähler enteilt und wirkt viel zu stabil, um diesen Vorsprung noch zu verspielen, der Rangdritte liegt bereits 6 Punkte zurück. Mögliche Gegner könnten dann im Mai Bezirksliga-Aufsteiger SV Klein-Gerau 1, mit dem man vor Jahresfrist noch die Klingen kreuzte, und die TG Sachsenhausen 04, mit der man schon eine gemeinsame Zeit in der Bezirksklasse verbrachte, sein. Eine Aufgabe, die schon jetzt ebenso schwierig wie reizvoll anmutet.

 

Zukunftsmusik, zunächst wartet die Auswärtsaufgabe am Freitag bei Bauschheim 2, eine von 16 Partien, in die man in 19/20 als Favorit geht, allerdings könnte der Gegner in bestmöglicher Formation gefährlich werden. 

 

 

 

SFB 2 (Kreisliga)

 

Die 2. Vertretung hatte zum Rückrundenstart zwei machbare Gegner, die Ausbeute fiel mit einem Punkt eher bescheiden aus. An den Spieltagen 12 und 13 sah bzw. sieht man sich mit 2 Schwergewichten der Klasse konfrontiert, die erste der beiden Herkulesaufgaben brachte gegen den Tabellendritten TSV Gernsheim 2, der durch den Sieg Rang 1 übernahm, die 8. Niederlage der Saison.

 

Nach den ausnahmslos siegreich gestalteten Doppeln wagte SFB-Routinier Horst Brühl eine, angesichts der Platzierung beider Teams, erstaunlich positive Prognose. Er sah für die Gäste auch in den Einzeln keine Möglichkeit, ihren jeweiligen SFB-Widerpart zu besiegen, dementsprechend sollte ein Kantersieg machbar sein. Die Wahrheit sah ganz anders aus, die Gäste punkteten bis zum Ende des ersten Einzeldurchgangs ohne Ausreißer zum 6:3 und ließen sich im weiteren Verlauf die Butter nicht mehr vom Brot nehmen. Bei Gegenpunkten von Suk/Paduck, Belghanou/McBriar, Klarmann/Mohr, Belghanou und Paduck verbuchten sie einen 9:5-Erfolg.

 

Die Lage im Kampf um den Klassenerhalt gestaltet sich zunehmend schwieriger, die Spiele werden weniger, die Konkurrenz begehrt auf. So hatte z.B. Königstädten, siegloser Vorletzter nach der Hinrunde, nach den ersten beiden Partien in 2020 seine Punktzahl verdoppelt. Der Rückstand auf das rettende Ufer beträgt für die Zweite bereits 5 Zähler.

 

Am Donnerstag trifft man auf den gerade erst entthronten Spitzenreiter TTC Mörfelden 1. Ohne Belghanou und Schäfer kann das Ziel nur sein, ein achtbares Ergebnis zu erzielen.

 

 

 

SFB 3 (1. Kreisklasse Nord)

 

Die 3. Mannschaft hat am vergangenen Freitag beim TV Nauheim 3, nach einer Durststrecke von rund 9 Monaten, endlich ihren ersten Saisonsieg erspielt. Beiden Teams gingen Stammspieler ab. Nauheim musste das nominelle vordere Paarkreuz an die eigene Zweite abgeben, die parallel in der Bezirksklasse 5 gegen Trebur am Ball war, zudem fehlte Brett 6, Bischofsheim musste Jung (Brett 1) und Schnur (3) kompensieren. Mannschaftsführer Mohr setzte auf Erfahrung und nominierte mit Osterod und Brühl knapp 100 Jahre Tischtenniserfahrung.

 

Die Vorphase des Spiels gestaltete sich turbulent. Zuerst wurde R.Amstadt am Treffpunkt vor der Fahrt nach Nauheim vergessen, kaum angekommen zerstörte Pascali ungewollt ein Nauheimer Turngerät, als er einen Kasten durchsaß.

 

Als dann endlich Tischtennis gespielt wurde, sorgte die Dritte sogleich für eine faustdicke Überraschung. Waren die Doppel bislang die Achillesferse, ging man dieses Mal mit einem 3:0 aus den Partien, auch dank einer last-minute-Umstellung, packte man doch die Defensivspezialisten Brühl und Pascali zusammen auf Position 3.

 

Die Freude über die deutliche Führung währte aber nur kurz, da man daraufhin vier Einzel in Folge verlor und erst das hintere Paarkreuz mit Osterod und Brühl zumindest einen minimalen Vorsprung von 5:4 wieder herstellen konnte. Urgestein Brühl stimmte nach erfolgreichem Einzel gegen den Nauheimer Ersatzjugendspieler auch gleich seine Mannschaftskollegen mit markigen Worten ein („es hilft alles nichts, einen Gegner musst Du einfach niedermachen!“). Doch zunächst wurden die Blau-Gelben in die Schranken verwiesen. Erneut blieb man im vorderen Paarkreuz chancenlos und musste beide Punkte abgeben. Selbst Skipper Mohr war angesichts eines neuerlichen 0:4 von Brett 1 und 2 sprachlos.

 

Die Hoffnung ruhte nun auf der Mitte, eine weitere Wende einzuleiten. Pascali lieferte sich einen großen Kampf, scheiterte gegen seinen Gegner jedoch knapp. Besser machte es Schaubach, der einen kühlen Kopf bewahrte und zum 6:7 verkürzen konnte, bevor die Joker Osterod und Brühl ein weiteres Mal stachen und auch ihre zweiten Einzel siegreich gestalteten. 8:7 – die Zweite ging mit einer Führung ins Schlussdoppel.

 

Dort bewiesen Amstadt/Schaubach einmal mehr, dass sie insbesondere in Drucksituationen über sich hinaus wachsen können und lieferten eine hochkonzentrierte und teilweise hochklassige Partie, indem sie ihre Gegner ein ums andere Mal durch geschicktes Block- und Konterspiel ausplatzierten und ins Leere laufen ließen. Bereits in Satz 2 kassierte ein Nauheimer Spieler eine Verwarnung des Schiedsrichters, nachdem er entnervt seinen Schläger auf die Platte geworfen hatte. Mit einem souveränen 3:0 sicherte man so den ersten Saisonsieg mit 9:7, ist nun wieder (plus)punktgleich mit Eintracht Rüsselsheim 3 und hat wieder Sichtweite zum Relegationsplatz, den die SKG Bauschheim 3 einnimmt.

 

 

 

SFB 4 (3. Kreisklasse Nord)

 

War die 4. Vertretung 4 Tage zuvor ihrem Gegner an heimischen Tischen noch deutlich überlegen, ging sie in ihre nächste Auswärtspartie beim direkten Tabellennachbarn, Eintracht Rüsselsheim 3, als Underdog. Ohne Leistungsträger Manfred Osterod ging nicht viel, Georg Schumacher verhinderte beim 1:9 gegen Routinier Oltersdorf die Höchststrafe. Darüber hinaus schaffte es nur das Doppel Astheimer/Schumacher in Satz 5, immerhin beschäftigte man die Opelstädter mehr als 2 Stunden lang.

 

 

tmb


 

03.02.2020

Positive Bilanz am 2. Rückrundenspieltag (2S, 1U, 1N)

 

 

 

SFB 1 (Bezirksklasse 5)

 

Wenn auf eine durchwachsene Generalprobe eine gelungene Premiere folgt, sollte die 1. Mannschaft am heutigen Montag dem verlustpunktfreien Spitzenreiter TTC Ginsheim 2 seine Grenzen aufzeigen können. Fakt ist, dass sich in den beiden ersten Partien der Rückrunde noch etwas Sand im Getriebe befand. Nach dem mühsamen 9:7-Heimerfolg gegen Kellerkind Raunheim, fuhr man in Bestbesetzung gegen einen weiteren Abstiegskandidaten erneut ‚nur‘ einen Arbeitssieg ein. Weder Motivation noch Konzentration ließen zu wünschen übrig, allerdings fällt es an einem Sonntagmorgen immer wieder schwer, auf Betriebstemperatur zu kommen, vor allem dann, wenn in der Halle nicht einmal 15°C erreicht werden. Gastgeber Königstädten musste gleich 3 Stammkräfte ersetzen, wehrte sich aber nach Kräften und zeigte eine respektable Leistung. Nach einem scheinbar vorentscheidenden 1:6-Rückstand bäumten sich die Alemannen auf, verkürzten auf 5:6 und hätten beim Stand von 6:7 die Partie drehen können. Sowohl Engel als auch Röthel, die ihre ersten Einzel verloren hatten, setzten sich dann aber in jeweils 5 Sätzen zum finalen 9:6 durch. Zuvor punkteten T.Amstadt/Javier, Herrmann/Röthel, Rudari/Engel, Amstadt, Herrmann (2) und Rudari.

 

 

 

SFB 2 (Kreisliga)

 

Auch im 5. Anlauf gelang der 2. Vertretung nicht der ersehnte 1. Auswärtssieg der laufenden Runde, die Lage am Tabellenende spitzt sich zu. Wie schon bei der Punkteteilung in Gernsheim bedeutet auch das 8:8-Unentschieden in Leeheim eher einen Punktverlust im Abstiegskampf, nicht zuletzt angesichts des Satzverhältnisses (33:29). Die Zweite konnte dabei die Gunst der Stunde nicht nutzen, die Riedstädter musste ihre Nummer 1, der nach einer Schulter-OP noch nicht wieder zur Verfügung stand, ersetzen.

 

Wie vor Wochenfrist gegen Walldorf startete man fulminant, ging dieses Mal gar mit 4:1 in Führung. Die Gastgeber konterten zum 5:4, blieben fortan auf Augenhöhe und sicherten sich mit dem Sieg im Schlussdoppel das Remis (Suk/Paduck, Klarmann/Jung, Suk, Belghanou (je 2), Klarmann, Jung) . Der Höhepunkt für den neutralen Beobachter dürfte zweifellos der Urschrei eines Leeheimer Akteurs gewesen sein, nachdem er eine beispiellose Aufholjagd erfolgreich abgeschlossen hatte. Er wehrte in Satz 4 zwei Matchbälle ab und ließ sich auch von einem 2:10-Rückstand im finalen Durchgang nicht beeindrucken. In der Verlängerung überstand er auch Gewinnpunkt 11 schadlos und stellte damit sogar Roger Federers Aufsehen erregendes Viertelfinal-Comeback bei den gerade zu Ende gegangenen Australian Open in den Schatten. Tennys Sandgren hatte in seiner Partie gegen den Schweizer ‚lediglich‘ 7 Matchbälle nicht verwerten können – und diese Begegnung gilt schon jetzt als geschichtsträchtig.

 

 

 

SFB 3 (1. Kreisklasse Nord)

 

Erwartungsgemäß keine Chance besaß die 3. Mannschaft am vergangenen Dienstag beim TSV Raunheim 3. Zum ersten Mal in dieser Spielzeit verlor sie eine Partie mit 0:9, wobei das klare Resultat den wahren Spielverlauf nicht korrekt widerspiegelt. Gleich dreimal hatte der Gastgeber, der durch seinen 7. Saisonsieg kurzfristig die Tabellenspitze übernahm, in der Verlängerung des Entscheidungssatzes die Nase vor. Auch ein weiteres Einzel wurde erst im finalen Durchgang entschieden. Die Dritte musste kurzfristig auf Jung und Pascali verzichten, Pongs und Astheimer sprangen ein. Thorsten Schnur, der unter normalen Umständen, bei vollständiger Anwesenheit des 1. Paarkreuzes, gegen Brett 4 startet, traf direkt nach den Doppeln auf den Spitzenspieler des TSV. Das fühlte sich, nach eigener Aussage, an, wie gegen Ekki Pongs im Gitarrenwettstreit anzutreten – ein aussichtsloses Unterfangen. Eine weitere Besonderheit blieb Abteilungsleiter Robert Amstadt nicht verborgen: Skipper Mohr philosophierte im Nassbereich mit einem gegnerischen Akteur über dies und jenes und egalisierte dabei den vereinsinternen Duschrekord von 35 Minuten.

 

Sportlich geht es am Freitag weiter, das 4. Auswärtsspiel in Folge steht an. In Nauheim werden, um ein aktuelles Zitat eines Profifußballers aufzugreifen, die Kirschen hoch hängen.

 

 

 

SFB 4 (3. Kreisklasse Nord)

 

Gegen das Schlusslicht SVA Königstädten 9 hatte die 4. Mannschaft, wie im Hinspiel (9:1), leichtes Spiel, mit einem ungefährdeten 9:1-Sieg verschaffte man sich das erste Erfolgserlebnis in doppelter Punkteform seit Anfang November. Besonders erfreulich war dabei der erste Pflichtspieleinzelsieg von Georg Schumacher in seinem erst zweiten Einsatz überhaupt. Die weiteren Zähler steuerten M.Osterod/Schumacher, Astheimer/Finkenauer, Osterod, Astheimer und Finkenauer (je 2) bei.

 

 

tmb